Homepage kostenlos bei elf24.de

My Crazy Life

Gedichte

Trauer           

Ich wandle einsam,
Mein Weg ist lang;
Zum Himmel schau ich
Hinauf so bang.
 
Kein Stern von oben
Blickt niederwärts,
Glanzlos der Himmel,
Dunkel mein Herz.
 
Mein Herz und der Himmel
Hat gleiche Not,
Sein Glanz ist erloschen,
Mein Lieb ist tot.

 

 

Immer wenn ich traurig bin

Immer wenn ich traurig bin,
trink ich einen Korn.
 
Wenn ich dann noch traurig bin,
trink ich noch n' Korn.
 
Wenn ich dann noch traurig bin,
trink ich noch n' Korn.
 
Und wenn ich dann noch traurig bin,
fang ich an von vorn.

 

 

Trost

Tröste dich, die Stunden eilen,
Und was all dich drücken mag,
Auch die schlimmste kann nicht weilen,
Und es kommt ein andrer Tag.

In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
Ihren Weg zu dir zurück.

Harre, hoffe. Nicht vergebens
zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
Und - es kommt ein andrer Tag.

 

Wie du solltest geküsset sein          

Wenn ich dich küsse
ist es nicht nur dein Mund
nicht nur dein Nabel
nicht nur dein Schoß
den ich küsse
Ich küsse auch deine Fragen
und deine Wünsche
ich küsse dein Nachdenken
deine Zweifel
und deinen Mut
deine Liebe zu mir
und deine Freiheit von mir
deinen Fuß
der hergekommen ist
und der wieder fortgeht
ich küsse dich
wie du bist
und wie du sein wirst
morgen und später
und wenn meine Zeit vorbei ist

 

 

Glück

Willst du immer weiterschweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.

 

 

Im Hier und Jetzt

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Maler sein.
Ich würde meinen Pinsel
in die Farbe tauchen
und mt wenigen Linien
deine Körper skizzzieren.
Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Komponist sein.
Ich würde dich in Noten zerlegen
und dich in den schönsten Tönen
wieder auferstehen lasen.

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Fotograf sein.
Ich würde mich an deiner
Silhouette begeistern und
eine menge Filme verbrauchen
um den Augenblick zu treffen.

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Dichter sein.
Ich würde dich mit den
schönsten Worten bedecken
und dich bekleiden.

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich all diese Fähigkeiten
in mir tragen
und ich würde ein Gemälde
aus Farbe, Musik, Bild und Worte
malen und es würde dir nicht gerecht werden

 

 

Körpergefühl

Ich bitte dich
mach dich nicht
hart;
sonst wirst du
die Schönheit
deines Körpers
nie erfahren.
Gewiß du bist
keine zwanzig mehr
aber:
Ich bitte dich
mach dich weich
damit du Verletzungen
widerstehen kannst
und du wirst dich
an jedem Zentimeter
an jeder feinen Rundung
an deiner Leidenschaft
an dem Geruch
deines Körpers
berauschen.
ich liebe deinen Körper
so wie er ist-
bei Tag und bei Nacht.

 

Kuß

Auf die Hände küßt die Achtung,
Freundschaft auf die offne Stirn,
Auf die Wange Wohlgefallen,
Sel'ge Liebe auf den Mund;
Aufs geschloßne Aug' die Sehnsucht,
In die hohle Hand Verlangen,
Arm und Nacken die Begierde,
Übrall sonst die Raserei.

 

  Ich vermisse dich

Ich vermisse dich
so sehr.
Ich kann es einfach nicht verstehen:
Du wirst nie wieder bei mir sein.
Ich hatte niemals Angst dich zu verlieren,
ich habe niemals darüber nachgedacht.
Doch als ich dich dann verloren hatte,
war für mich alles aus.
Wie ein Schlag vor den Kopf.
Niemals hatte ich damit gerechnet.
Ich lebte nicht mehr,
ich funktionierte nur noch.
Mein Körper war anwesend.
Mein Kopf war es nicht.
Ich habe angefangen
nachzudenken.
Ich habe angefangen
Angst zu haben.
Ich habe angefangen
die Welt aus einer anderen Perspektive
zu sehen.
Ich habe angefangen
anders zu werden.
Ich habe schließlich auch wieder angefangen
zu leben.
Und immer werde ich nachdenken.
Immer werde ich Angst haben.
Immer werde ich die Welt aus einer anderen Perspektive sehen.
Immer werde ich anders sein.
Immer werde ich dich vermissen.

Und niemals werde ich dich vergessen.

 

 

Hast du die Lippen mir

Hast du die Lippen mir wundgeküsst,
So küsse sie wieder heil,
Und wenn du bis Abend nicht fertig bist,
So hat es auch keine Eil.
 
Du hast ja noch die ganze Nacht,
Du Herzallerliebst mein!
Man kann in solch einer ganzen Nacht
Viel küssen und selig sein.

 

Weil ich dich liebe             

Weil ich dich liebe, bin ich des Nachts
So wild und flüsternd zu dir gekommen,
Und dass du mich nimmer vergessen kannst,
Hab ich deine Seele mitgenommen.
 
Sie ist nun bei mir und gehört mir ganz
Im Guten und auch im Bösen;
Von meiner wilden, brennenden Liebe
Kann dich kein Engel erlösen.

 


 
Ist denn dein Hertze gar erfroren?

   Ist denn dein Hertze gar erfroren?
Bist du aus Schnee und Eis geboren?
  Hörst du mein Seufzen nicht
  Und was mein Unmut spricht?
Soll ich dich Göttin nennen?
  So nimm des Himmels Wehmut an,
  Der leichtlich sich erbarmen kann
Und uns nicht ewig läst in Hoffnungs-Flammen brennen.

 

Schmerz

Vergeben ? Ich ? Dir ?
Längst.
Ich tat's, noch eh ich's wußte.
Aber vergessen ? Vergessen ?... Ach, wenn ich's könnte !
 
Oft,
mitten im hellsten Sonnenschein,
wenn ich fröhlich bin und "an nichts denke",
plötzlich,
da,
grau hockt es vor mir,
... wie eine Kröte !
 
Und alles, alles scheint mir wieder schal. Schal und trostlos.
Das ganze Leben.
 
Und ich bin traurig. Traurig über dich... und mich.

 

Nicht alle Schmerzen sind heilbar

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.

 

Ich liebe dich  

Ich liebe dich heißt auch:
komm, schlaf mit mir.
Es kann auch heißen:
lass uns Kinder haben.
Ich liebe dich. Ich bin sehr gern bei dir.
Lass uns zusammen sein bis zum Begraben.
 
Ich liebe dich heißt auch:
Sei zu mir gut,
mach mir das Leben leicht,
das ich nicht zwinge.
 
Wenn ich allein wär´, fehlte mir der Mut.
Ich liebe dich, mach, dass es mir gelinge.
 
Ich liebe dich heißt auch:
Es macht mich stolz,
dass du mich mehr als andere begehrst.
Und dass du mir, nur mir
und keinem sonst,
in allem, was du bist, allein gehörst.
 
Ich liebe dich kann heißen:
Sei doch so, wie ich den andren,
den ich suche, sehne.
Erfüll mir meine Träume,
mach mich froh, dass ich bestätigt
durch mein Leben gehe.
 
Ich liebe dich heißt auch:
Ich will so sein, wie du mich brauchst -
ich will dein Schatten werden.
So nützlich ist dir keiner, ich allein
kann alles für dich tun
auf dieser Erden.
 
Ich liebe dich heißt immer:
Ich will dich für etwas haben,
das mir Glück verspricht.
Manchmal entsteht daraus:
Wir lieben uns.
Erst dieser Satz hat wirkliches Gewicht.

 

Mein schönstes Gedicht          

Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.

 

Weil du nicht da bist          

Weil du nicht da bist, sitze ich und schreibe
All meine Einsamkeit auf dies Papier.
Ein Fliederzweig schlägt an die Fensterscheibe.
Die Maiennacht ruft laut. Doch nicht nach mir.
 
Weil du nicht bist, ist der Bäume Blühen,
Der Rosen Duft vergebliches Bemühen,
Der Nachtigallen Liebesmelodie
Nur in Musik gesetzte Ironie.
 
Weil du nicht da bist, flücht ich mich ins Dunkel.
Aus fremden Augen starrt die Stadt mich an
Mit grellem Licht und lärmendem Gefunkel,
Dem ich nicht folgen, nicht entgehen kann.
 
Hier unterm Dach sitz ich beim Lampenschirm;
Den Herbst im Herzen, Winter im Gemüt.
November singt in mir sein graues Lied.
»Weil du nicht da bist« flüstert es im Zimmer.
 
»Weil du nicht da bist« rufen Wand und Schränke,
Verstaubte Noten über dem Klavier.
Und wenn ich endlich nicht mehr an dich denke,
Die Dinge um mich reden nur von dir.
 
Weil du nicht da bist, blättre ich in Briefen
Und weck vergilbte Träume, die schon schliefen.
Mein Lachen, Liebster, ist dir nachgereist.
Weil du nicht da bist, ist mein Herz verwaist.

 

 

Glück

Das Glück ist ein Traum in der Nacht
Und eine Illusion am Tag
Es ist eine Gedanke voll Hoffnung
Und ein Wunsch des Herzens,
Der nach Erfüllung verlangt.
Doch wie oft tritt das Gegenteil der Erfüllung ein.
Es ist ein Gesang, der an unser Ohr tönt,
Ohne das unser Herz ihn versteht.

 

 

 

Aus!         

Ob jeder Freude seh ich schweben
Den Geier bald, der sie bedroht.
Was ich geliebt, gesucht im Leben,
Es ist verloren, oder tot.
 
Fortriß der Tod in seinem Grimme
Von meinem Glück die letzte Spur:
Das Menschenherz hat keine Stimme
Im finstern Rate der Natur.
 
Ich will nicht länger töricht haschen
Nach trüber Fluten hellem Schaum,
Hab aus den Augen mir gewaschen
Mit Trängen scharf den letzten Traum.

 

 

 

Ein Lächeln vielleicht

Meine Beine können nicht laufen, sie liegen ganz still.
Meine Hände nicht greifen, auch nicht wenn ich will.
Meinen Kopf kann ich nicht halten, die Stütze hält ihn für mich.
Doch meine Augen können sehen, sie sehen auch dich.

Ich frage mich, was du im Augenblick denkst,
ob du weg schaust, oder ein Lächeln mir schenkst.
Bleibst du jetzt stumm, oder sprichst du mit mir?
Ich unterhalte mich gerne, auch mit dir.

Wenn ich dann spüre, dass du mich magst
und nicht nach meiner Behinderung fragst,
bekommt auch mein Leben einen Sinn,
es fällt mir leichter, dass behindert ich bin.
 

 

Zu spät

Sie haben dich fortgetragen,
Ich kann es dir nicht mehr sagen,
Wie oft ich bei Tag und Nacht
Dein gedacht,
Dein und was ich dir angetan
Auf dunkler Jugendbahn.
Ich habe gezaudert, versäumet,
Hab immer von Frist geträumet;
Über den Hügel der Wind nun weht:
Es ist zu spät.

 

Trauer           

Ich wandle einsam,
Mein Weg ist lang;
Zum Himmel schau ich
Hinauf so bang.
 
Kein Stern von oben
Blickt niederwärts,
Glanzlos der Himmel,
Dunkel mein Herz.
 
Mein Herz und der Himmel
Hat gleiche Not,
Sein Glanz ist erloschen,
Mein Lieb ist tot.

 

 

Immer wenn ich traurig bin

Immer wenn ich traurig bin,
trink ich einen Korn.
 
Wenn ich dann noch traurig bin,
trink ich noch n' Korn.
 
Wenn ich dann noch traurig bin,
trink ich noch n' Korn.
 
Und wenn ich dann noch traurig bin,
fang ich an von vorn.

 

 

Trost

Tröste dich, die Stunden eilen,
Und was all dich drücken mag,
Auch die schlimmste kann nicht weilen,
Und es kommt ein andrer Tag.

In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
Wie der Schmerz liegt auch das Glück,
Und auch heitre Bilder finden
Ihren Weg zu dir zurück.

Harre, hoffe. Nicht vergebens
zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
Und - es kommt ein andrer Tag.

 

Wie du solltest geküsset sein          

Wenn ich dich küsse
ist es nicht nur dein Mund
nicht nur dein Nabel
nicht nur dein Schoß
den ich küsse
Ich küsse auch deine Fragen
und deine Wünsche
ich küsse dein Nachdenken
deine Zweifel
und deinen Mut
deine Liebe zu mir
und deine Freiheit von mir
deinen Fuß
der hergekommen ist
und der wieder fortgeht
ich küsse dich
wie du bist
und wie du sein wirst
morgen und später
und wenn meine Zeit vorbei ist

 

 

Glück

Willst du immer weiterschweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.

 

 

Im Hier und Jetzt

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Maler sein.
Ich würde meinen Pinsel
in die Farbe tauchen
und mt wenigen Linien
deine Körper skizzzieren.
Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Komponist sein.
Ich würde dich in Noten zerlegen
und dich in den schönsten Tönen
wieder auferstehen lasen.

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Fotograf sein.
Ich würde mich an deiner
Silhouette begeistern und
eine menge Filme verbrauchen
um den Augenblick zu treffen.

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich ein Dichter sein.
Ich würde dich mit den
schönsten Worten bedecken
und dich bekleiden.

Wenn ich dich beschreiben sollte
müßte ich all diese Fähigkeiten
in mir tragen
und ich würde ein Gemälde
aus Farbe, Musik, Bild und Worte
malen und es würde dir nicht gerecht werden

 

 

Körpergefühl

Ich bitte dich
mach dich nicht
hart;
sonst wirst du
die Schönheit
deines Körpers
nie erfahren.
Gewiß du bist
keine zwanzig mehr
aber:
Ich bitte dich
mach dich weich
damit du Verletzungen
widerstehen kannst
und du wirst dich
an jedem Zentimeter
an jeder feinen Rundung
an deiner Leidenschaft
an dem Geruch
deines Körpers
berauschen.
ich liebe deinen Körper
so wie er ist-
bei Tag und bei Nacht.

 

Kuß

Auf die Hände küßt die Achtung,
Freundschaft auf die offne Stirn,
Auf die Wange Wohlgefallen,
Sel'ge Liebe auf den Mund;
Aufs geschloßne Aug' die Sehnsucht,
In die hohle Hand Verlangen,
Arm und Nacken die Begierde,
Übrall sonst die Raserei.

 

  Ich vermisse dich

Ich vermisse dich
so sehr.
Ich kann es einfach nicht verstehen:
Du wirst nie wieder bei mir sein.
Ich hatte niemals Angst dich zu verlieren,
ich habe niemals darüber nachgedacht.
Doch als ich dich dann verloren hatte,
war für mich alles aus.
Wie ein Schlag vor den Kopf.
Niemals hatte ich damit gerechnet.
Ich lebte nicht mehr,
ich funktionierte nur noch.
Mein Körper war anwesend.
Mein Kopf war es nicht.
Ich habe angefangen
nachzudenken.
Ich habe angefangen
Angst zu haben.
Ich habe angefangen
die Welt aus einer anderen Perspektive
zu sehen.
Ich habe angefangen
anders zu werden.
Ich habe schließlich auch wieder angefangen
zu leben.
Und immer werde ich nachdenken.
Immer werde ich Angst haben.
Immer werde ich die Welt aus einer anderen Perspektive sehen.
Immer werde ich anders sein.
Immer werde ich dich vermissen.

Und niemals werde ich dich vergessen.

 

 

Hast du die Lippen mir

Hast du die Lippen mir wundgeküsst,
So küsse sie wieder heil,
Und wenn du bis Abend nicht fertig bist,
So hat es auch keine Eil.
 
Du hast ja noch die ganze Nacht,
Du Herzallerliebst mein!
Man kann in solch einer ganzen Nacht
Viel küssen und selig sein.

 

Weil ich dich liebe             

Weil ich dich liebe, bin ich des Nachts
So wild und flüsternd zu dir gekommen,
Und dass du mich nimmer vergessen kannst,
Hab ich deine Seele mitgenommen.
 
Sie ist nun bei mir und gehört mir ganz
Im Guten und auch im Bösen;
Von meiner wilden, brennenden Liebe
Kann dich kein Engel erlösen.

 


 
Ist denn dein Hertze gar erfroren?

   Ist denn dein Hertze gar erfroren?
Bist du aus Schnee und Eis geboren?
  Hörst du mein Seufzen nicht
  Und was mein Unmut spricht?
Soll ich dich Göttin nennen?
  So nimm des Himmels Wehmut an,
  Der leichtlich sich erbarmen kann
Und uns nicht ewig läst in Hoffnungs-Flammen brennen.

 

Schmerz

Vergeben ? Ich ? Dir ?
Längst.
Ich tat's, noch eh ich's wußte.
Aber vergessen ? Vergessen ?... Ach, wenn ich's könnte !
 
Oft,
mitten im hellsten Sonnenschein,
wenn ich fröhlich bin und "an nichts denke",
plötzlich,
da,
grau hockt es vor mir,
... wie eine Kröte !
 
Und alles, alles scheint mir wieder schal. Schal und trostlos.
Das ganze Leben.
 
Und ich bin traurig. Traurig über dich... und mich.

 

Nicht alle Schmerzen sind heilbar

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.

 

Ich liebe dich  

Ich liebe dich heißt auch:
komm, schlaf mit mir.
Es kann auch heißen:
lass uns Kinder haben.
Ich liebe dich. Ich bin sehr gern bei dir.
Lass uns zusammen sein bis zum Begraben.
 
Ich liebe dich heißt auch:
Sei zu mir gut,
mach mir das Leben leicht,
das ich nicht zwinge.
 
Wenn ich allein wär´, fehlte mir der Mut.
Ich liebe dich, mach, dass es mir gelinge.
 
Ich liebe dich heißt auch:
Es macht mich stolz,
dass du mich mehr als andere begehrst.
Und dass du mir, nur mir
und keinem sonst,
in allem, was du bist, allein gehörst.
 
Ich liebe dich kann heißen:
Sei doch so, wie ich den andren,
den ich suche, sehne.
Erfüll mir meine Träume,
mach mich froh, dass ich bestätigt
durch mein Leben gehe.
 
Ich liebe dich heißt auch:
Ich will so sein, wie du mich brauchst -
ich will dein Schatten werden.
So nützlich ist dir keiner, ich allein
kann alles für dich tun
auf dieser Erden.
 
Ich liebe dich heißt immer:
Ich will dich für etwas haben,
das mir Glück verspricht.
Manchmal entsteht daraus:
Wir lieben uns.
Erst dieser Satz hat wirkliches Gewicht.

 

Mein schönstes Gedicht          

Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.

 

Weil du nicht da bist          

Weil du nicht da bist, sitze ich und schreibe
All meine Einsamkeit auf dies Papier.
Ein Fliederzweig schlägt an die Fensterscheibe.
Die Maiennacht ruft laut. Doch nicht nach mir.
 
Weil du nicht bist, ist der Bäume Blühen,
Der Rosen Duft vergebliches Bemühen,
Der Nachtigallen Liebesmelodie
Nur in Musik gesetzte Ironie.
 
Weil du nicht da bist, flücht ich mich ins Dunkel.
Aus fremden Augen starrt die Stadt mich an
Mit grellem Licht und lärmendem Gefunkel,
Dem ich nicht folgen, nicht entgehen kann.
 
Hier unterm Dach sitz ich beim Lampenschirm;
Den Herbst im Herzen, Winter im Gemüt.
November singt in mir sein graues Lied.
»Weil du nicht da bist« flüstert es im Zimmer.
 
»Weil du nicht da bist« rufen Wand und Schränke,
Verstaubte Noten über dem Klavier.
Und wenn ich endlich nicht mehr an dich denke,
Die Dinge um mich reden nur von dir.
 
Weil du nicht da bist, blättre ich in Briefen
Und weck vergilbte Träume, die schon schliefen.
Mein Lachen, Liebster, ist dir nachgereist.
Weil du nicht da bist, ist mein Herz verwaist.

 

 

Glück

Das Glück ist ein Traum in der Nacht
Und eine Illusion am Tag
Es ist eine Gedanke voll Hoffnung
Und ein Wunsch des Herzens,
Der nach Erfüllung verlangt.
Doch wie oft tritt das Gegenteil der Erfüllung ein.
Es ist ein Gesang, der an unser Ohr tönt,
Ohne das unser Herz ihn versteht.

 

 

 

Aus!         

Ob jeder Freude seh ich schweben
Den Geier bald, der sie bedroht.
Was ich geliebt, gesucht im Leben,
Es ist verloren, oder tot.
 
Fortriß der Tod in seinem Grimme
Von meinem Glück die letzte Spur:
Das Menschenherz hat keine Stimme
Im finstern Rate der Natur.
 
Ich will nicht länger töricht haschen
Nach trüber Fluten hellem Schaum,
Hab aus den Augen mir gewaschen
Mit Trängen scharf den letzten Traum.

 

 

 

Ein Lächeln vielleicht

Meine Beine können nicht laufen, sie liegen ganz still.
Meine Hände nicht greifen, auch nicht wenn ich will.
Meinen Kopf kann ich nicht halten, die Stütze hält ihn für mich.
Doch meine Augen können sehen, sie sehen auch dich.

Ich frage mich, was du im Augenblick denkst,
ob du weg schaust, oder ein Lächeln mir schenkst.
Bleibst du jetzt stumm, oder sprichst du mit mir?
Ich unterhalte mich gerne, auch mit dir.

Wenn ich dann spüre, dass du mich magst
und nicht nach meiner Behinderung fragst,
bekommt auch mein Leben einen Sinn,
es fällt mir leichter, dass behindert ich bin.
 

 

Zu spät

Sie haben dich fortgetragen,
Ich kann es dir nicht mehr sagen,
Wie oft ich bei Tag und Nacht
Dein gedacht,
Dein und was ich dir angetan
Auf dunkler Jugendbahn.
Ich habe gezaudert, versäumet,
Hab immer von Frist geträumet;
Über den Hügel der Wind nun weht:
Es ist zu spät.

 

Adieu liebes Herrchen...

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden
und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine,
was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub- hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen,
und Du hast am Straßenrand angehalten,
die Tür ging auf,
und Du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief,
bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte.
Aber als ich zurückkam,
warst Du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen,
um Dich zu finden, aber vergebens.
Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um
und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig
und wartete dort auf Deine Rückkehr,
aber Du bist nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet.
Nein, Du warst es nicht - es war der Mann,
der mich gefunden hat.
Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen, ich will, dass Du weißt,
dass ich mich trotz des Leidens, das Du mir angetan hast,
noch stets an Dein Bild erinnere.
Und falls ich noch einmal auf die Erde
zurückkommen könnte - ich würde auf Dich zulaufen,
denn ich hatte Dich lieb!

Der letzte Weg

Bin ich einst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach.
Was Du dann tun musst, tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass Du sehr traurig bist, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag, mehr als jemals geschehen.
Muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur, bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
Bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit, ich bin sicher, wirst Du es wissen,
Es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal,
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint


Bitte!!!

Gedankenverloren sitze ich hier,
zähle die stunden,
bis du wieder da bist.
Versuche zu verstehen, warum
du nicht zu mir kommen wirst.
Denke an heute,
denke an damals.
Begreife, dass ich dich nicht
loslassen kann.
Versuche zu erklären,
wieso es vorbei ist.
Rede mir ein, es ist meine schuld.
Denke an dich! Ich liebe dich!
Komm zurück! Ich bitte dich!

 

BITTE NICHT WEINEN

Sie war das Licht, das ich brauchte Sie war das Licht, das ich brauchteDie Musik
wurde lauter. Ein kühler Luftzug streifte mein Gesicht. Der laute Knall
einer Tür, die zurück in ihr Schloss fiel. Eine leise, sanfte Stimme
ertönte und erfüllte den Raum mit Wärme. Ihr atemberaubender
Klang weckte ungeahnte Kräfte in mir. Jedes Mal wenn Maria mich besuchte,
sprach sie mit mir und strich zart über meine Hand oder meine Haare. Ich
wollte antworten oder sie zumindest ansehen, damit sie wusste, dass ich sie
hören konnte. Doch etwas hielt mich davon ab. Ihre Stimme wirkte
fröhlich und liebevoll, konnte jedoch von einem Moment auf den
nächsten bekümmert und durch Tränen erstickt klingen. Dies
geschah öfters wenn eine Krankenschwester nach mir sah. Ich spürte
die
niederreißende Trauer wenn sie den Raum betrat, ihren heißen Atem
in
meinem Gesicht wenn sie sich zu mir herunterbeugte um mir einen zaghaften Kuss
auf die Wange zu drücken und ihren strengen Blick, der mich gnadenlos
anstarrte und mir schlimme Vorwürfe wegen meines Handels machte. In mir
brodelte das gierige Verlangen sie zu berühren, zu wissen, dass sie
wirklich da war, dass sie wirklich existierte. Es wuchs mit jedem Kommen und
Gehen der Sonne, doch ich war nicht dazu fähig. Ihr zauberhafter Gang,
ihre
wachsamen, meeresblauen Augen, ihr geheimnisvolles Lächeln zogen mich in
ihren Bann und ließen jegliches Selbstvertrauen schwinden. Sie war so
nah
bei mir und trotzdem schien sie weit weg, fast unerreichbar. Als mein Herz mir
immer wieder vor Augen führte, dass sie die Liebe meines Lebens ist,
glaubte ich genug Kraft gesammelt zu haben meine Augen öffnen zu
können. Dieses Mal sah ich nicht alles vor meinem inneren Auge ablaufen,
sondern die Gegenwart, in der ich mich befand. Anfangs zwar noch etwas
verschwommen, aber ich sah sie. Maria war noch viel schöner als ich sie
in
Erinnerung hatte. Ihr geheimnisvolles Lächeln kam zum Vorschein und in
ihren Augen glaubte ich einen leicht silbernen Schimmer zu erkennen. Der Griff
um meine Hand lockerte sich. Sie fuhr mit ihren zarten Fingern durch meine
Haare, danach streichelte sie meine Wange. Es war ein unbeschreiblich
wundervolles Gefühl und ich wünschte sie würde nie damit
aufhören. „Wie schön. Du bist endlich
aufgewacht", flüsterte
eine
leise Stimme. Ich spürte, dass in meinem Gesicht sich etwas regte. Ich
hoffte es würde ein Lächeln sein. „Ich wusste du
würdest wieder
aufwachen, mein Liebling. Warte, ich hole den Arzt und wecke dazu deine
Eltern."
Sie küsste mich sanft auf die Lippen und verschwand vor Glück
vollkommen außer sich. Während sie weg blieb wurde mir
vorübergehend schwarz vor Augen und ich spürte wie die Kraft mich
verließ. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit vor, aber schließlich
war
sie da. Mit einem fremden Mann in Weiß und einem Pärchen, welches
sich in den Armen hielt. Alle strahlten mich an. Der Mann in Weiß
untersuchte mich und murmelte irgendetwas, das ich nicht verstehen konnte.
Dies
versetzte das Pärchen und sie in Jubelschreie. „Hörst du,
Liebling?
Du
wirst wieder gesund." Ein Blitz durchzuckte ihre Augen und tauchte
die
meeresblaue Farbe der Iris in grelles Weiß. Ich fühlte mich so
schwach, doch ich hatte Angst meine Augen zu schließen. Wenn ich
schlafen
würde, könnte ich nicht nur meine größte Liebe verlieren,
sondern mein Leben, denn sie war mein Leben. „Ich liebe
dich", hörte ich
eine fremde, tiefe Stimme flüstern. Es war nicht die vom Arzt. Auch nicht
die des Mannes mit der Frau im Arm. Also musste ich es gesagt haben. War ich
nicht vollständig bei Bewusstsein, dass ich meine eigene Stimme nicht
erkannte? Oder war es etwas anderes? Während sie liebevoll über
meinen
Unterarm strich und vor Freude weinte, traten alle Anwesenden an das Bett, in
dem ich lag. Plötzlich hatte ich wieder einen Blackout. Dieses Mal einen
längeren. Ich wusste meine Zeit war gekommen. Aber ich wollte diese Welt
nicht verlassen. Ich hatte Angst. Angst vor dem, was kommen muss, dem Tod und
Angst nie wieder in ihre meeresblauen Augen und ihr geheimnissvolles
Lächeln sehen zu können. Ich glaube davor hatte ich am meisten
Angst,
denn sie war das Licht, das ich brauchte um über mich hinaus zu wachsen.
Etwas auf mich zu nehmen und es zu Ende zu führen von dem ich nie
geglaubt
hätte, ich könnte es jemals schaffen. Doch nun war der Augenblick
der
Wahrheit gekommen. Ich hatte keine Kraft mehr meine Augen offen zu halten.und
nichts und niemand konnte daran etwas ändern, wenn er es wollte. Zum
Glück musste ich ihren Gesichtsausdruck nicht sehen als mein Herz seinen
letzten Schlag schlug.

 

 

 

~~*Auf Der Suche*~~

Ich suchte ein Ohr,dass mir zuhört.
Ich suchte eine Stimme,die mich aufmuntert,
wenn ich mal schlecht drauf bin.
Ich suchte eine Schulter,an die ich mich lehnen kann,wenn ich schwach werde.
Ich suchte einen Mund,der mich wild küsst,
wenn ich übermütig werde.
Ich suchte starke Arme,die mich festhalten,
wenn ich gehen will.
Ich suchte Augen,die mir sagen,
wie sehr ich geliebt werde.
Das alles habe ich bei DIR gefunden und
will DIR nur eins sagen:
"Ich will dich nie verlieren,weil Ich Dich Liebe"

 

Ach, wäre ich nur...

...der Baum vor Deinem Haus
so könnte ich Dich immer grüßen...
...früh morgens wenn Du's Haus verläßt
am späten Nachmittag wenn Du's betrittst...

Ach, wäre ich nur dieser Baum...
mit sanftem Rauschen meiner Blätter könnte ich zu Dir flüstern...
im Frühling könnte ich lautlos Knospen platzen lassen...für Dich...
und die zartesten Blüten würde ich hervorbringen...nur für Dich...

Ach, wäre ich nur der Baum vor Deinem Haus...
ich würde Dir beim Vorbeigehen einen kühlen Schatten spenden...
wenn im Sommer die Hitze zu sehr drückt...
würde ich mit meinen Blättern einen kurzen frischen Wind zaubern...nur für Dich...

Ach, wäre ich nur dieser Baum...
wenn der Regenschauer Dich überrascht...
würde ich mit meinen Blättern ein dichtes Dach bilden...
um Dich für ein paar Minuten zu schützen...
und vielleicht würdest Du sogar meine Rinde berühren...
dann würde ich gern zu Dir flüstern...
wie sehr ich Dich vermisse...

Ach, wäre ich nur der Baum vor Deinem Haus...
ich würde sanft schwebend meine Blätter fallen lassen...im Herbst...
vielleicht würde sogar ein Blatt leicht über Dein Haar streifen...
somit hätte ich Dich gestreichelt...
ach, wäre das schön...

Ach, wäre ich nur dieser Baum...
ich würde ein paar Schneeflocken durch meine Äste rieseln lassen...nur für Dich...
und auf einem meiner Zweige würde sich vielleicht eine Amsel niederlassen...
die nur darauf wartet...ein paar verstreute Körnchen aufzupicken...
und wenn alles ganz still ist singt sie vielleicht ein Lied...nur für Dich...

Ach, wäre ich nur der Baum vor Deinem Haus...
ich könnte Dich sehen...
und auf meine Weise
Dir vermitteln...
wie sehr ich Dich liebe...

 


Das Herz

Das schlug 100.000 Mal am Tag - nicht mehr und nicht weniger. Es schlug nur so viel, wie es nötig war. Das Herz war nicht von der gleichen feuerroten Farbe wie all die anderen Herzen, sondern besaß nur ein schwaches blassrosa. Das schlimme war, dass es mit der Zeit immer mehr an Farbe verlor. Der Lebenskampf hatte es geschwächt und obwohl es noch nicht sehr alt
war, hatte es schon viele Falten. Eines Tages war es auf die Idee gekommen, einen Verschlag um sich zu bauen. So suchte es den härtesten Stein für die Wände, das massivste Holz für das Dach und den stärksten Stahl für die Tür. Nur so, dachte das Herz, konnte niemand mehr hinein zu ihm und es verletzen - niemand konnte es mehr zerreißen. Endlich war es sicher.
Nun saß das kleine Herz in seinem Verschlag, lugte hinaus durch die Fugen im Stein und hörte über sich das Knacken des Holzes. Es war ziemlich dunkel und kalt, dachte sich das Herz. Aber es schloss einfach die Augen und tat, was es immer tat - schlagen. 100.000 Mal am Tag. Vor lauter Langeweile zählte das Herz jeden Schlag mit, bis es ihm überdrüssig wurde. So vergaß es manchmal einen Schlag zu tun. Das Herz fragte sich, was es überhaupt noch für einen Sinn hatte zu schlagen. Was das Herz vergessen hatte, war, dass es sich zwar in Sicherheit vor allem Bösen befand, es niemand mehr verletzen und enttäuschen konnte, dass aber auch niemand mehr hineinkommen würde, der mit ihm lachen täte, jemand, der Purzelbäume mit ihm schlagen würde und es wärmte. Nach einiger Zeit fing das Herz an darüber nachzudenken. Es merkte, einen fatalen Fehler begangen zu haben. Mit aller Kraft versuchte es, die Stahltür aufzudrücken, doch sie war zu schwer, als dass sie sich bewegen ließ.
So begann es, gegen die Steinwände zu hämmern, doch außer dass sich ein paar Brocken lösten, passierte nichts. Der Stein war zu gewaltig. Als es sich am Dach zu schaffen machte, zog es sich nur einen dicken Splitter ein. Panikartig saß das kleine Herz in seinem selbst gebauten Gefängnis und schlug mindestens doppelt so schnell wie sonst. Wie konnte es nur den Schlüssel in all seiner Trauer vergessen ? Das Herz verfluchte sich für sein elendes Selbstmitleid. Wie gern würde es sich jetzt den Stürmen des Lebens hingeben, sich vor Angst zusammenkrampfen, vor Freude hüpfen, wenn es nur könnte.
Es schaute durch das Schlüsselloch hinaus in die Welt und sah die anderen Herzen. Einige waren blass, so wie es selbst. Sie schlichen durchs Leben, geduckt und allein. Andere wiederum sprangen in leuchtendem Rot - Hand in Hand über Stock und Stein, unerschrocken und gestärkt vom anderen. Doch was das Herz dann sah, ließ es staunen und es konnte seine Tränen nicht verbergen. Da lagen Herzen im Staub mit Füßen getreten.
Sie waren weiß und regten sich kaum noch. Sie schlugen vielleicht noch 20 Mal am Tag.
Niemand kümmerte sich um sie, denn auch sie hatten einmal den Schlüssel ihres Gefängnisses so gut versteckt, dass niemand ihn fand.
Da fühlte das Herz zum 1. Mal, dass es ihm noch gar nicht so schlecht ging. Noch war es rosa und noch fühlte es etwas. Es musste nur diesen Schlüssel finden zu seiner Stahltür. So machte es sich auf die Suche und probierte alle Schlüssel, die es finden konnte. Es probierte sogar Schlüssel, von denen es von Anfang an wusste, dass sie nicht passen würden.
Nach einiger Zeit merkte das Herz, dass es wieder einen Fehler begangen hatte.
Es war zu unüberlegt, zu krampfhaft an die Sache gegangen. Es verstand, dass man das Glück nicht erzwingen kann. Frei ist man nur, wenn man frei denken kann. Das Herz entspannte sich erst einmal und beschäftigte sich mit sich selbst. Es schaute in den Spiegel und begann sich so zu akzeptieren, wie es war, blassrosa und faltig. Es spürte eine wohlige Wärme in sich aufsteigen und eine innere Gewissheit, dass es auf seine Art und Weise wunderschön war.
So fing es an zu singen, erst ganz leise und schnurrend und nach und immer lauter und heller, bis es ein klares Zwitschern war, wie das eines Vogels am Himmel.
Durch den hellen Ton begann der Stein an einer Stelle nachzugeben.
Mit riesengroßen Augen starrte das Herz auf diese Stelle, wo ein goldenes Schimmern zu erkennen war. Das Herz traute seinen Augen nicht. Da war der Schlüssel, den es damals mit in den Stein eingemauert hatte. Das hatte es durch all seinen Schmerz und Selbstmitleid vergessen und jetzt, wo es den Schlüssel in der Hand hielt, fiel es ihm wieder ein, wie es ihm vor all den Jahren so sicher erschien, ihn nie wieder zu brauchen. Langsam und voller Bedacht den Schlüssel nicht abzubrechen, steckte das Herz ihn ins Schloss. Mit lautem Gequietsche schob sich die schwere Stahltür zur Seite. Das Herz machte einen Schritt nach draußen, schloss die Augen und atmete tief die frische Luft ein. Es streckte die Arme aus, drehte und wendete sich, blickte nach oben und nach unten und hörte gespannt mal dahin und mal hierhin.
Das Herz dachte, wie schön das Leben doch sei, machte einige Hüpfer und begab sich auf den Weg, um Freunde zu finden. Den Ersten den es traf war eine lustiger Geselle, der das Leben zum Schießen komisch fand und über 1000 Freunde hatte. Nachdem das Herz einige Zeit mit ihm verbrachte, mit ihm alle erdenklich lustigen Sachen anstellte, merkte das Herz, dass diesem
"Freund" einiges fehlte ; - der Tiefgang.
Was war das für ein Freund, mit dem es nur lachen, aber nie weinen konnte ? Mit dem es nur durch "Dick", aber nie durch "Dünn" gehen würde. So zog das Herz weiter, allein, aber reich an einer neuen Erfahrung. Bis es auf eine Gruppe anderer Herzen stieß. Es wurde direkt freundlich in ihre Mitte aufgenommen. Es war ein ganz neues Gefühl von Zugehörigkeit.
Da war nun eine große Gruppe, wie eine Familie, die zusammen hielt, wo alle gleich waren. Jeden Morgen standen sie zusammen auf, tranken den gleichen Tee, aßen vom gleichen Brot und gestalteten jeden Tag gleich. Das Herz war glücklich - eine Zeitlang, bis es spürte, dass auch dies nicht das richtige Ziel sein konnte, denn auch seinen vielen neuen Freunden fehlte etwas - die Individualität. In ihrer Mitte gab es keinen Platz für jemanden, der eigenständig war und sein Leben selbst planen wollte. Also löste sich das Herz auch aus dieser Verbindung und genoss sein eigenes Leben. Es ging über 112 Wege, um 203 Kurven und 24 Berge und Täler, bis es an einem Haus ankam, das mit Stacheldraht umzogen war.
Aus dem Schornstein quoll Rauch, das hieß, dass tatsächlich jemand in diesem Haus leben würde. In einem Haus, das nicht einmal Fenster hatte.
Bei dem Anblick fiel dem Herz ein, wie es selbst einmal gelebt hatte.
Wie sehr es damals gehofft hatte, dass jemand ihm helfen würde und doch niemand sein stummes Flehen erkannt hatte. Es wusste, dass es ihm aus eigener Kraft gelungen war und es war sehr stolz darauf. Aber wie konnte es diesem armen Herzen helfen, aus seinem Verlies zu kommen ? So besorgte sich das Herz eine Drahtschere und versuchte, den Stacheldraht zu durchtrennen. Aber nach einiger Zeit verließen es die Kräfte.
Auch dieses Herz hatte keine Mühe gespart, für sich den stärksten Stacheldraht zu finden.
Obwohl das Herz das andere nicht sah und auch nicht hörte, sondern nur ahnen konnte, was das für ein Herz war, fühlte es eine starke Bindung zu ihm.
So grub es ein Loch im Boden unter dem Stacheldraht, um dem anderen wenigstens nah zu sein.
So stand es vor seinem Haus, vor der gleichen dicken Stahltür wie einst seiner und begann zu reden. Tagelang, nächtelang stand es einfach nur da und redete.
Es erzählte von seinem Schicksal. Erzählte ihm, was ihm alles in seinem Leben widerfahren war und es hörte ein Schluchzen hinter der dicken Tür. Unermüdlich sprach das Herz weiter. Über die lustigen Sachen, die es mit seinem Ersten "Freund" erlebt
hatte, über die Wärme , die es bei seiner Familie erfahren hatte, und es vernahm ein leises Glucksen von innen. Erst leise, bis es immer lauter sich in ein gellendes Lachen verwandelte.
Plötzlich sprach das Herz hinter der Stahltür zu ihm.
Es wollte hinaus zu ihm und es sehen. Es wollte mit ihm gehen und mehr von dem Lachen und Weinen. Es wollte sich an seine Schulter lehnen, sich an es drücken und es nie wieder verlassen. Das Herz war glücklich, endlich so jemanden gefunden zu haben, aber was sollte es nur tun ? Wie auch bei ihm früher, wusste das andere Herz nicht mehr, wo es den Schlüssel versteckt hatte. So fasste das Herz den Entschluss loszugehen, um den Schlüssel zu suchen.
Nur wo sollte es anfangen ? Es lief ziellos umher, suchte hinter Büschen, auf Bäumen, tauchte in Seen danach; fragte alle, die seinen Weg kreuzten, aber niemand wusste Rat und nirgends fand es den Schlüssel. So ging es mit schwerem Herzen zurück zu der kleinen Hütte. Krabbelte durch das Loch unterm Zaun, um die schlechte Nachricht zu überbringen.
Doch zu seinem Erstaunen fand es die schwere Stahltür geöffnet. Wie war das möglich gewesen ? -dachte das Herz. Plötzlich hörte es eine freundliche und liebevolle Stimme hinter sich. Da sah es ein kleines blassrosa Herz stehen mit glühenden Wangen. " Ich habe hier auf dich gewartet " sagte das kleine Herz. " Ich habe erkannt, dass man es im Leben nur aus eigener Kraft schaffen kann, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Doch so viel
Kraft konnte ich nur durch dich erlangen. Durch deine Liebe zu mir und meiner Liebe zu dir habe ich den Schlüssel zur Tür meines Herzens gefunden,
der mir gleichzeitig die Tür meines Verlieses öffnete "
Sie nahmen sich an die Hand und gingen von nun an alle Wege gemeinsam, ihr Herzschlag im gleichen Rhythmus... bis an ihr Lebensende.

 

 



    Eine sehr sehrtraurige Geschichte...


Sie saß am PC wie fast jeden Abend. Immer wenn sie nach Hause kam, setzte sie sich an ihren Computer,
wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin, bis ihre Mutter sie ins Bett scheuchte.
Aber an diesem Tag war es anders. Sie hatte sich verliebt. Es verging kaum eine Minute,
wo sie nicht an ihn dachte. Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach wie er wohl aussehen würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst,
aber etwa 400km weit entfernt, zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen,
konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete, was sie sonst nicht konnte.
In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat,
wenn sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen.
Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. sie hielt es nicht für möglich,
sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert; sie konnte nichts mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage. Sie dachte pausenlos an ihn, war schon öfters so nah dran,
es ihm zu gestehen, aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an ihren PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da.
Jeden Tag um die selbe Zeit. Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischen gekommen war und befürchtete schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen.
Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm. Als sie den Betreff las, stieg ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...Ein Gefühl, das ihr die Luft wegblieben ließ.
Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht...
Sie machte die Mail auf...
Na du!
Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen. In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.
In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit deinem ewigen Gejammer, du,
mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt,
weil es das war, was du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich jetzt auch in Ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst.
-------
Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an,
als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn.
Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hineinfraßen. Sie war alleine daheim; zum Glück.
So hätte sie es sich nie getraut, aus ihrem Zimmer zu gehen.
Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus ihr heraus,
als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl,
als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen...
Sie wollte nicht mehr. Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
Der sie alles über sich erzählt hatte. Doch es war alles nur Show...
Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so?
Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin?
Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern,
dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte...
Im Bad musste sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - Keine neuen Nachrichten...
Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weiße Tabletten.
So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich, und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft.
Der kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich...Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer.
Man fand sie am nächsten Morgen. Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.
Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

hallo!
Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...
Glaub mir bitte...
Ich könnte dir niemals weh tun...
Denn ich liebe dich.

 

             I Love You
 

Da ist etwas innerhalb meiner Seele,
es ist das was ich immer versucht habe dir zu erklären.
Ich eile durch den Raum der Zeiten,
nur um dich zu erreichen.
In deinen Augen funkeln die Sterne,
man sieht die Galaxy.
Ich lege meinen Träume und mein Schicksal,
in deine Hände.
Wenn ich mit dir zusammen bin,
leben wir in unser eignen Welt.
Wenn ich dich seh,
springt mein Herz in die Luft.
Ich will für immer mit dir zusammen sein,
ich bin so verrückt nach dir.
Ich hebe meine Hände, lege meinen Kopf nach unten,
und bete dafür immer deins zu sein.
Ich kauf uns ein ticket zu den Sternen,
um dir zu zeigen was ich in deinen Augen sehe.
Wenn ich Gott einen Wunsch äußern könnte,
ich wünschte mir das wir uns immer lieben werden.
Wenn du diese drei Wörter sagst,
flieg ich zum Mond.
Tanze mir dir unterm Sternen Himmel,
Wo dann bin ist weit von allen schlechten entfernt.
Unsere Geschichte ist besser als jeder Liebesfilm,
besser als ´Nur mit dir´.
Ein Kuss von dir,
und ich versink in meinen tiefsten Träumen
Baby, Ich Liebe Dich ... 

 

Ich schließ meine Augen und sehe ihr Gesicht
in meinen Gedanken hat sie viel Gewicht
Ich fühl ein Kribbeln in mir,
und ich hoffe auf das gleiche bei ihr.

Es wär so toll, wenn sie mir ein lächeln schenkt
Es wär so schön, wenn sie auch so über mich denkt
Nun ist alles Wichtige verloren
in mir ist ein neues Gefühl geboren

Ein Gefühl so groß ich kann nicht Ruhen
Was ist nur los? Was soll ich tun?
Meine Gedanken verweilen bei ihr
Sind ihre auch bei mir?

Ohne ihr hab ich nur Leere in meiner Seele
ich weiß nur, dass ich mich quäle,
meine Hoffnung schwindet,
wüsste ich bloß wo sich ihr Herz befindet.

Ich will frei sein und glücklich sein nur funktioniert das nicht
Ich reit mich weiter rein bis jede Brücke unter mir zerbricht
Mich wunderts nicht es gibt mir einen stich wien Schwert aus Gusseisen
Und muss mir dann vor schmerz fast das herz aus meiner Brust reißen
Ich würd einer Frau gern sagen schatz ich liebe dich
Schon tausendmal geplant aber noch nie wirklich ganz hingekriegt
Ich wollt meinen freunden danken denn auch sie haben sich ins zeug gelegt
Nur stand dem oft meine Schüchternheit im weg
Man ich will heute auf der Welt was aus dem leben machen
Ich will mich freun und lachen Geld ist dabei Nebensache
Ich hab zu oft schon in der Nacht das Kissen nassgeweint
Und zu viele beschissen sicher wird mir niemand das verzein Ich hab mich eigentlich nie mies gefühlt an diesen tagen
Doch jetzt sind die schlimmsten feinde die, die mir mal liebe gaben

Ich glaube nicht an Schicksal es sind Zeiten die Geschichten schreiben
Denn hat man früher schon verpeilt dann wird es sicher bleiben
Entscheide dich wirfs hin oder blick geradeaus
Denn man kommt ziemlich leicht sehr tief rein aber dann gar nicht raus
Ich weis man sagt man hält sein glück in der hand
Doch schon seit Jahrn steh ich alleine mit dem rücken zur wand
Ich bin sehr tief gefallen und sah aber von oben das netz
Doch dann hat mich nur der Boden gebremst
Ich denke nicht dass alles gut wird es wird nie mehr so wie früher mal
Bei allen Gedanken die ich hab sind schlechte in der überzahl
Ich spür es überall zu spät um mich noch aufzuregen
Genug gekämpft junge jetzt wird nur noch aufgegeben

Komm gib mir deine Hand,

denn ich habe erkannt:

du bist meine zuversicht

ja, du bist die einzigste für mich,



Eigene homepage kostenlos!